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Bleistift, Radiergummi, Fineliner & Co.

Neben den Brushpens, welche meist die Hauptakteure im Handlettering sind, lassen sich auch mit anderen Materialien wunderbare Letterings erstellen. 

Braucht man soooo viele verschiedene Materialien? Jein, irgendwann kommt man wahrscheinlich an einigen dieser Artikel nicht mehr vorbei! Als Anfänger muss man nicht direkt alles kaufen, was man so auf diversen Blogs und bei Instagram sieht, denn besser lettern kann man durch eine Vielzahl an Stiften nicht. Letztendlich gibt es nur eine Methode ein gutes Lettering hinzubekommen:

Üben, üben und nochmals üben!

Bleistift

Das erste, was man oft zum Erstellen eines Letterings in die Hand nimmt ist ein Bleistift. Damit er sich später gut weg radieren lässt, sollte er nicht zu weich sein. Ich komme mit 2H und HB gut zurecht. Mein „Lieblingsbleier“ sind der Faber Castell GRIP 2001* HB und ein alter Druckbleistift von dem die Marke nicht mehr ablesbar ist… den fülle ich auch mit HB Minen.

Möchte man einen Schriftzug z.B. auf eine Tasse zeichnen, sind weiche Bleistifte in 2B zu empfehlen.

Radiergummi

Eigentlich gehören Radiergummis ja nicht mit auf die Seite der Stifte... da sie aber quasi mit den Bleistiften verheiratet sind, habe ich mich dazu entschieden sie hier mit vorzustellen.

Auch bei Radiergummis gibt es Unterschiede. Da es aber nahezu unmöglich ist jeden erhältlichen "Ratzefummel" zu testen,  hier diejenigen, mit denen ich gute Erfahrungen gemacht habe:

 

Tombow Mono Dust Catch*: „Der MONO dust CATCH "sammelt" seine eigenen Rückstände ein: Durch eine spezielle Zusammensetzung haften Radierer-Stückchen am Radierer und bleiben nicht auf dem Papier zurück. Dies sorgt für ein besonders sauberes Radieren und verhindert Beschädigungen von Zeichnungen durch Radierer-Rückstände.“ 

 

Tombow Präzisionsradierer Mono*: Ein Radierer mit Druckmine, mit dem man feine Linien exakt wegradieren kann. Zudem ist er nachfüllbar. Ideal für kleine, feine Bereiche der Letterings. Dieser Radierer ist mit runder und eckiger Spitze erhältlich.

 

Läufer Plast-0120*: Dieses Radiergummi hatte ich schon als Kind im Federmäppchen. Besonders auf Aquarellpapier empfinde ich das Allround Talent als sehr angenehm, da es die  Papieroberfläche nicht aufraut. Auch Buntstifte lassen sich hiermit teilweise wegradieren.    

Fineliner

Sie sind für Handletterings nahezu un-verzichtbar. Man zeichnet Konturen nach, setzt Akzente und schraffierte Schatten oder nutzt sie für Faux Calligraphy. Der Klassiker unter den Finelinern ist der Stabilo Point88*. Dieser Fineliner ist in 47 Farben erhältlich und eignet sich für den Anfang prima fürs Handlettering. Irgendwann kommt man/frau an einen Punkt, da sollen die Linien noch feiner werden. Spätestens dann kommt man an den SAKURA Pigma Micron* Präzisions Zeichenstiften nicht mehr vorbei. Diesen Fineliner erhält man in Strichbreiten von 0,5 bis 0,2 Millimeter. Die wasserfeste, schnell-trocknende Tusche ist lichtecht und lässt sich super mit Aquarellfarben kombinieren.

Gelschreiber

Gelschreiber gibt es unzählige im Handel und es ist unmöglich alle durchzutesten. Es gibt No Name Produkte, die sich genauso super zum Lettern eignen wie Markenprodukte. Andersherum sind viele Billigstifte auch nicht geeignet. Gelschreiber gibt es in unzähligen Farben, mit und ohne Glitzer und sogar in Neonfarben.

 

Meine Favoriten sind die neuen Pentel Hybrid Dual Metallic*. Sie gleiten super über das Papier und es gibt sie in 8 tollen Farben. Der Clou: Je nachdem ob man auf dunklem oder weißem Papier schreibt, glitzern Sie in einer anderen Farbe. Blau z.B. glitzert auf dunklem Papier grün während es auf weißem Papier blau schimmert. Damit lassen sich großartige Highlights setzen.

Große Diskussionen gibt es in der Handletteringgemeinschaft immer, wenn es um weiße Gelschreiber geht. Wir hätten gerne einen deckenden, flüssig laufenden Gel-schreiber um unsere Highlights zu setzen bzw. auf schwarzem Papier zu arbeiten.

Der weiße uni-ball SIGNO* kann das. Meistens zumindest. Es scheint hier unterschiedliche Chargen zu geben. Bei manchen funktioniert er tadellos, bei anderen trocknet er gerne ein und gibt seine Farbe nur ungleichmäßig ab.

Die Gelly Roll* Gelstifte von Sakura sind meine Favoriten. Die Kugel läuft weich, die Farbe ist deckend und flüssig. Eingetrocknet ist mir noch keiner. Es gibt sie in drei Strichbreiten: Fine (05), Medium (08) und Bold (10).