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Bei den nachfolgenden Informationen handelt es sich um rein redaktionelle, von mir erstellte Beiträge, für welche ich kein Geld erhalten habe. Ich habe hierfür teilweise von den genannten Firmen die abgebildeten Stifte zur Verfügung gestellt bekommen (mit PR Sample gekennzeichnet), teile jedoch meine eigenen Erfahrung und Meinung über die genannten Produkte mit.

Brushpens

 Die heimlichen Könige unter den Handlettering Werkzeugen sind die Brushpens. Brushlettering ist die am weitesten verbreitete und beliebteste Art des Handletterings. Die meisten dieser Stifte haben nur ein Schriftbild welches an eine, mit dem Pinsel (engl. Brush),  geschriebene Schrift erinnert. Richtige, echte Pinsel sind die wenigsten dieser Stifte. Im wesentlichen kann man drei Sorten unterscheiden: Kunststoffspitzen, Filzspitzen und Haarpinselspitzen.

 

Fudepens (Kunststoffspitze)

Für Anfänger eignen sich besonders sogenannte Fudepens (Fude ist der japanische Begriff für Pinsel). Das besondere an Fudepens ist die sehr robuste Spitze aus hartem Kunststoff. Diese Stifte halten viel Druck aus ohne direkt kaputt zu gehen. Fudepens sind die einzigen Stifte, mit denen man auch auf Kopierpapier bedenkenlos lettern kann, denn sie sind quasi "unkaputtbar".

Tombow Fudenosuke

Tombow bietet mit seinen Fudenosuke Bruhpens* zwei wunderbare Einsteigermodelle an. Es gibt den Fudenosuke mit harter und weicher Spitze. Der weiche Fudenosuke reagiert bei Druck sensibler und eignet deshalb auch für etwas größere Schriften. Beide Stifte waren bis vor kurzem ausschliesslich in schwarz erhältlich. Ich persönlich nutze den harten Fudenosuke auch gerne mal für kleine Doddles, da die Tinte sattschwarz und wasserfest ist. Tombow bietet auch ein Handlettering Anfängerset* an, in welchem ein Fudepen sowie andere Stifte enthalten sind. Ein hübsches Set, wenn man direkt loslegen will!

 

PR Sample / Update September 2018: Ganz neu gibt es ab sofort das Tombow Fudenosuke Set in welchem 9 weitere Farben enthalten sind! Die Stifte sind mit der harten Spitze ausgestattet und leuchten in wunderbaren Farben. Darauf haben Fans lange gewartet!

 

Diese Stifte sind für Anfänger uneingeschränkt zu empfehlen.


Pentel Sign Pen

Mag man es noch bunter, greift man zu den Pentel Sign Pen Brush*. Vom Schreibverhalten gleichen sie dem weichen Fudenosuke von Tombow. Die Sign Pen sind in 12 knalligen Farben erhältlich. 

 

Achtung: Beim Kauf muss man darauf achten, dass die Hülle glitzert, denn es gibt diese Stifte auch als normale Fasermaler, welche von außen fast genauso aussehen.

 

Man kann mit diesen Stiften in Kombination mit flüssigen Aquarellfarben auch ganz wunderbare Blendings herstellen. Wie das geht, erkläre ich im Bereich Anleitungen.

 

PR Sample / Update September 2018: Der Sign Pen hat Verstärkung erhalten. In der Handlettering Black Edition ist der Sign Pen nun auch in zwei weiteren Stärken erhältlich. Neben dem bekannten Touch ist er nun auch in breit und fein erhältlich. Der feine eignet sich hervorragend für kleine Letterings während sich der breite für größere Letterings eignet. Die breite Version ist ein wenig gewöhnungsbedürftig, da die Spitze im Verhältnis zum gewohnten Sign Pen Touch schon um einiges größer ist.

 

Diese Stifte sind für Anfänger uneingeschränkt zu empfehlen! 



Brushpens (Filzspitze)

Die Sensibelchen unter den Brushpens. Wahrscheinlich gibt es keinen Handletterer, der nicht schon geflucht hat, weil er/sie sich einen so teuren Stift auf rauem Papier zerstört hat. Behandelt man sie nicht pfleglich, fransen sie gnadenlos aus. Das bewirkt, dass die feinen Aufstriche kaum noch ordentlich auszuführen sind. Diese Brushpens haben (natürlich) eine flexible Pinselspitze die bei Druck sehr breit schreibt. Die meisten eignen sich für größere Letterings. Wasserbasierte Farben sind hervorragend für Blendings mit dem Wassertankpinsel oder einem speziellen Blending-Pen (farbloser Brushpen) geeignet.    

Tombow ABT

 

 

Über die Tombow ABT Dual Brushpens* stolpert man als Anfänger recht schnell. Man sieht sie in fast allen Instagram Handlettering Feeds. Der große Tombow Tischständer* mit allen 96 Farben löst in kreativen Seelen den „MUSS ICH HABEN“ Reflex aus. Die Farben sind, da auf wasserbasis, hervorragend für Blendings geeignet. Doch diese Stifte sind nicht leicht zu handhaben. Die Pinselspitze ist sehr sensibel und franst bei falscher Handhaltung oder falschem Papier gerne aus. Schön ist, dass die zweite Spitze eine relativ kleine, normale Filzstiftspitze ist mit der man super doodeln oder Druckbuchstaben schreiben kann. Dieser Stift ist nicht für Anfänger geeignet, da das Frustpotential einfach zu hoch liegt. Mit dem Kauf sollte man also warten, bis man andere Brushpens gut beherrscht.

 

Diese Stifte sind für Anfänger nicht geeignet.

 

Edding 1340

 

 

Die Edding Brushpens* sind ideal für Anfänger! Sie sind nicht so empfindlich und auch nicht so kostspielig wie die Tombow ABT.

Mittlerweile sind sie in hübschen Boxen zu je 20 tollen Farben mit Farbmixer erhältlich. Mit ein bisschen Übung, kann man mit diesen Stiften auch ganz wunderbare Watercoloreffekte zaubern. Die Edding Brushpens sind sehr erschwinglich. Da tut es auch nicht so weh, wenn man doch mal aus Versehen einen ausgefranst hat.

 

Diese Stifte sind für Anfänger zu empfehlen.

Faber Castell PIT Artist Pen B

Der PIT Artist Pen* ist in 60 Farben erhältlich. Ihre Pinselspitze ist weniger flexibel als die der oben genannten Brushpens. Dennoch lassen sich hiermit tolle Letterings erzielen. Schön ist, dass die Spitze nicht ganz so breit ist, wie z.B. bei den Tombow ABT. Man kann damit auch mittelgroße Handletterings erstellen. Besonders an den Pit Artist Brush Pens*: Hat man versehentlich eine Spitze ausgefranst, kann man diese einfach aus dem Stift herausziehen, umdrehen und wieder in den Stift stecken und hat eine frische neue Pinselspitze am Start. Dennoch sind diese Stifte empfindlich und verzeihen eine falsche Druckverteilung nur bedingt. 

 

Für fortgeschrittene Anfänger empfehlenswert.

Ecoline Brush Pen

Die Ecoline Brushpens* von Royal Talens sind randvoll mit Aquarellfarben gefüllt. Sie haben eine robuste, breite Spitze welche besonders für große Formate geeignet ist. Die Spitze der Ecoline Brushpens ist relativ weich und so kann es beim Lettern mal passieren, dass die Spitze "überschlägt". Man braucht also schon ein wenig Übung um gute Ergebnisse zu erzielen. Sie sind (neben den Karin Brushmarkern) die einzigen Brushpens mit denen man auch auf Aquarellpapier arbeiten kann. Sie sind sehr „saftig“, was bedeutet, dass sie für dünneres Papier nur bedingt geeignet sind, da die Farbe durch das Papier durchschlägt und sich wellt. Ecoline Brushpens sind in 59 strahlenden Farben erhältlich. Auch hier kann man die Pinselspitze einfach umdrehen, falls sie einmal nicht mehr so schön sein sollte.    

 

Diese Stifte sind für fortgeschrittene Anfänger geeignet.

Karin Brushmarker

PR Sample / Im Frühjahr 2018 hat der polnische Schreibwarenhersteller Karin die Handletteringszene wahrlich überrascht. Einige Blogger, so auch ich, haben die Brushmarker PRO Box* zur Verfügung gestellt bekommen. 

Die Meinungen sind recht einheitlich. Die Brushmarker von Karin können was und haben durchaus das Potenzial den altbekannten Brushpens den Rang abzulaufen. Die Spitzen sind genau richtig. Nicht zu weich, nicht zu empfindlich, die Farbabgabe ist sowohl auf glattem Papier als auch auf Aquarellpapier (ja, das geht auch ohne den Stift zu ruinieren!) sehr gut. Vergleichbar feucht wie bei den Ecoline Stiften. Der Unterschied zu den Ecoline Brushpens liegt in der Flexibilität der Spitze. Ecoline Brushpens sind relativ weich und so kann es beim Lettern mal passieren, dass die Spitze "überschlägt".Man braucht also schon ein wenig Übung um gute Ergebnisse zu erzielen.

Lettert man mit den Karin Brushmarkern auf glattem Papier sollte man allerdings auf die Trocknungszeiten achten.  Auf glattem Papier kann es auch gerne mal ein bis drei Stündchen dauern, bis die Farbe wirklich trocken ist. Da die Spitze relativ groß ist, eignen sie sich besonders für größere Letterings.

Da die Stifte auf Wasserbasis sind, lassen sie sich zudem auch noch schön verblenden und man kann wunderbare Aquarelleffekte erzeugen. Die Brushmarker sind in unterschiedlichen Sets erhältlich. Die große Box (das rundum glücklich Set) enthält 63 Farben und einen Blender. Der Preis von rund 80 € kann sich ebenfalls sehen lassen, wenn man bedenkt, was große Sets bei den bekannten Wettbewerbern kosten. 

Die kleinere Box Karin Brushmarker* mit 26 Farben + Blender erhält man schon für rund 35 €.

Wer also auf der Suche nach aquarellierbaren, robusten Brushpens ist, ist mit den Karin Brushmarkern bestens bedient.

 

 

 

 

Die Karin Markers gibt es auch als Metallic Brushpens*. Es steht permanent drauf... das klappt aber nicht immer so gut. Man sollte sie (außer auf Papier) immer mit einem Lack fixieren.

 

Diese Stifte (sowohl die Brushmarker als auch die Metallicmarker) sind für Anfänger gut geeignet. 

Lyra Aquabrush Duo

 

 

 

Die Lyra Aquabrush Duo sind ideal für Anfänger! Sie sind nicht so empfindlich und auch nicht so kostspielig wie die Tombow ABT. Sie haben eine Pinselspitze, die sich für größere Letterings hervorragend eignet und auf der anderen Seite (genau so wie die Tombow ABT) eine einfache feine Filzstiftspitze zum Zeichnen für Schmuckelemente oder Fake Calligraphy.

 

Diese Stifte gibt es in Boxen zu je 12 oder 24 Stück. Mit ein bisschen Übung, kann man mit diesen Stiften auch ganz wunderbare Watercoloreffekte zaubern, da die Farben wasserbasiert sind. Diese Stifte sind verhältnismäßig günstig im Vergleich zu den Tombows. Da schmerzt es nicht all zu sehr, wenn man mal eine Spitze ausgefranst hat.

 

Diese Stifte sind für Anfänger zu empfehlen. 


Brushpen (echte Pinselspitze)

Nur wenige Brushpens haben einen echten Pinsel als Spitze. Damit ist gemeint, dass sie eine Spitze haben, die aus einzelnen Haaren besteht, die nicht miteinander verbunden sind.

Wassertankpinsel

Wassertankpinsel sind, wie der Name schon sagt, Pinsel mit eingebautem Wassertank. Der Wassertank erleichtert das Lettern mit Aquarellfarben. Er kann aber auch direkt mit Farbe befüllt werden. Nur mit Wasser gefüllt kann man mit Ihnen auch wunderbar wasserlösliche Brushpens wie z.B. die von Edding oder Karin verblenden. Ich mag besonders die Aqua Brush* von Pentel, da sie in verschiedenen Breiten erhältlich sind.  Aber auch Kuretake* und Boesner haben gute Pinsel im Angebot. 

 

Auch wenn es mit dem Lettern mit einem echten Brush noch nicht so gut klappt. Ein Wassertankpinsel gehört quasi zur Grundausstattung, da man ihn sehr vielseitig anwenden kann.

 

 

Pentel Pocket Brush

Ursprünglich kommt der Pocket Brush* aus dem Manga Bereich. Dieser Stift war der allererste, den ich völlig ahnungslos bestellt habe. Ich hätte das Handlettering fast aufgegeben, weil er wirklich schwierig zu handhaben ist. Hat man sich einmal an ihn gewöhnt, kann man mit ihm tolle „used“ Effekte erzielen. Das besondere an diesem Stift ist, dass er immer mit den passenden Tuschepatronen nachgefüllt werden kann.

 

Dieser Stift ist nur für Fortgeschrittene geeignet.

Stationery Island Brush Pen

PR Sample / Die Brushpens von Stationery Island* sind großartig und leider noch relativ unbekannt. Diese Stifte verhalten sich nahezu wie echte Aquarellpinsel. Die Spitze ist also komplett flexibel und folglich sehr weich. Man kann wunderbar mit Ihnen lettern. Die Aufstriche gelingen ganz fein und die Abstriche richtig schön dick. Die einzelnen Haare halten super zusammen und es gibt nur bei sehr sehr viel Druck ein ausgefranstes Schriftbild. Die 24 Farben sind im Paket in die Farbwelten der Jahreszeiten aufgeteilt, so hat man direkt eine schöne Palettenvorgabe. Besonders toll ist, dass in diesem Paket auch ein Wassertankpinsel enthalten ist, mit dem man schöne Blendings hinbekommt. 

 

Für fortgeschrittene Anfänger zu empfehlen.