Watercolor

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Watercolor

 

Es ist verwirrend! Man liest immer wieder den Begriff Watercolor Lettering und sieht dann Aquarellbilder. In Deutschland würde man ein Bild aus Wasserfarbe erwarten. Im englischen gibt es eben kein Wort für Aquarellfarbe, also ist alles Watercolor.

Watercolor bzw. Aquarellfarben sind pure Farben. Sie bestehen, wenn sie von guter Qualität sind, nur aus Pigmenten und Gummi Arabicum, einem Bindemittel, welches dabei hilft die Pigmente gleichmässig zu lösen und auf das Papier zu bringen. Beim Kauf von Aquarellfarben sollte man immer auf die Lichtechtheit achten. Ist der Grad der Lichtechtheit eher gering, dann könnte dein schönes Aquarellbild mit der Zeit durch Lichteinwirkung verblassen. Der Unterschied zu den gewöhnlichen Wasserfarben, wie wir sie aus der Schulzeit kennen ist der, dass gewöhnliche Wasserfarben sehr viel mehr Füllstoffe und viel weniger Pigmente enthalten.

Aquarellfarben bekommt man im Fachhandel in verschiedenen Formen: in der Tube, flüssig im Glas oder als Buntstift und natürlich klassisch im Kasten.

Tuben

Aquarellfarben in Tuben* sind sehr ergiebig. Sie lassen sich gut auf eine Palette* geben. Dort werden sie mit Wasser verdünnt, bis die gewünschte Intensität erreicht ist.

Wenn man eine deckende Fläche malen möchte, kann man sie auch pur, ohne Wasser verwenden. Hat man sein Werk beendet, kann man die Farbe einfach auf der Palette trocknen lassen und beim nächsten Mal wieder mit Wasser lösen. Das funktioniert übrigens mit allen Aquarellfarben gut.

Flüssig

Ecoline* sind flüssige Wasserfarben im Glas. Diese dosiert man am besten mit einer Pipette auf die Palette. Man könnte auch direkt mit dem Pinsel hineintauchen, es besteht dabei allerdings die Gefahr, dass man sich die Farbe mit der Restfarbe vom Pinsel verunreinigt, was Schade wäre. Die Farben sind gebrauchsfertig und müssen nicht unbedingt weiter verdünnt werden, was aber natürlich kein Problem ist. Sie lassen sich sowohl mit dem Pinsel als auch mit der Feder prima verarbeiten. Es gibt sie in 46 schönen, transparenten Farben sowie in weiß und gold, welche deckend sind.

Vor kurzem hat Ecoline den Gläschen ein neues Outfit geschenkt. Die Gläser haben nun eine eingebaute Pipette im Deckel, was wirklich super ist!

Beim holländischen Discounter Action gibt es ebenfalls flüssige Aquarellfarben im Gläschen. Das ist eine spannende Geschichte, denn die Ecolinefarben stammen ebenfalls aus den Niederlanden… ein Schelm der böses dabei denkt. Ich habe diese Farben ausgiebig getestet und verglichen. Dazu habe ich einen eigenen Blogeintrag erstellt, den du HIER lesen kannst.

Aquarellstifte

Aquarellstifte sind wasservermalbare Buntstifte. Man kann damit einfach zeichnen oder sie zB mit dem Wassertankpinsel vermalen. Ich finde sie extrem praktisch für den Urlaub, wenn man keinen Aquarellkasten mitschleppen möchte…

Ich habe Staedler Karat*. Diese Dose hat mir mein Vater vor vielen Jahren mal zu Weihnachten geschenkt. Sie lagen Jahre in der Schublade und als ich zu lettern begann, habe ich sie wiederentdeckt. Es gibt viele tolle Aquarellstifte* auf dem Markt und sicherlich gibt es da auch Qualitätsunterschiede… das Prinzip ist aber bei allen das Gleiche.

In meinem Buch Aquarellstifte: Watercolor & Handlettering* gehe ich genauer auf die Stifte ein und zeige dir in detaillierten Schritt für Schritt Anleitungen, was man alles mit diesen Stiften zaubern kann.

Aquarellmarker

Aquarellstifte sind wasservermalbare Filzstifte bzw. Brush Pens. Man kann damit die tollsten Effekte erzielen.

Auch Aquarellmarker haben eine flexible Pinselspitze die bei Druck sehr breit schreibt. Der Unterschied zu „normalen“ Brush Pens ist jedoch, dass sie wesentlich robuster sind. Sie fransen nicht so schnell aus und sie geben wesentlich mehr Farbe ab. Die meisten Aquarellmarker eignen sich eher für größere Letterings, da die Spitze viel größer ist. Ihre wasserbasierten Farben sind hervorragend für Blendings mit dem Wassertankpinsel oder einem speziellen Blending-Pen (farbloser Brushpen) geeignet.

In meinen Büchern  Aquarellstifte: Watercolor & Handlettering*  und  Brushpens: Illustrationen und Handlettering* gehe ich genauer auf die Stifte ein und zeige dir in detaillierten Schritt für Schritt Anleitungen, was man alles mit diesen Stiften zaubern kann.

Aquarellkasten

Aquarellkästen sind unzählige erhältlich. Es gibt Einsteigermodelle mit 10 bis 12 Farben ab ca. 35,00 € und es gibt Profikästen für 750,00 €. Am häufigsten trifft man auf Aquarellkästen von Schmincke* (Akademie & Horadam) und Lukas* (Studio & Aquarell 1862) sowie Winsor & Newton* (Cotman & Professional) und Rembrandt* . Man kann entweder fertig bestückte Kästen kaufen oder sie sich selber zusammenstellen. Die Auswahl an Farben ist nahezu unendlich.

Bei der Qualität sollte man auf die genaue Bezeichnung achten. Oftmals gibt es von den Marken zwei Sorten: Studienfarben und Profifarben. Der Unterschied liegt meistens in der Pigmentmenge bzw Feinheit.

Ich habe einen Lukas Aquarellkasten aus den 90er Jahren, den ich schon für meinen Kunst Leistungskurs im Abitur benutzt habe. Die Farben, die noch darin waren, waren immer noch absolut brilliant. Mittlerweile habe ich einige Farben neu dazu gekauft und bin immer noch ganz glücklich damit!

Finetec / Coliro Pearlcolors

Finetec* bietet ganz besondere Wasserfarben (keine Aquarellfarben!) an. Diese Wasserfarben gibt es in ganz vielen unterschiedlichen Metallic und Perlschattierungen. Diese Farben glitzern so unfassbar schön.  (Ich bin ein Fan, merkt man das?)

Man kann mit ihnen wunderbar mit der Feder schreiben, wenn man sie dick genug anrührt.

Ganz wunderbar, wirklich!

Gruß und Kuss!

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