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Bei den Informationen auf den folgenden Seiten handelt es sich um redaktionelle, von mir erstellte Beiträge. Ich wurde hierfür von keiner der genannten Firmen bezahlt sollte ich PR Samples erhalten haben, habe ich dies entsprechend markiert.

Letterings folieren

Folienlettering auf schwarzem Papier

 

Letterings mit einer Folienveredelung machen so viel her. Sie wirken wunderbar edel und man kann mit Ihnen ganz tolle, kreative Projekte umsetzen. 

 

Es gibt zwei Wege folierte Letterings zu erstellen. 

Variante 1 (ohne Laserdrucker & ohne Laminiergerät)

Es gibt viele Klebestifte mit denen man Folieren kann. Ich habe jedoch die besten Erfahrungen mit dem Quickie Glue von Sakura gemacht. 

Auch bei den Folien gibt es unterschiedliche Anbieter. die Deco Foil von Thermoweb gibt es in vielen Farben und man kann mit ihr sehr gute Ergebnisse erzielen. 

Anleitung:

Mit dem Gluepen fertigt man ein Handlettering auf seinem Wunschpapier an. Das geht ganz einfach, denn der Gluepen verhält sich wie ein Kugelschreiber. Die Farbe des Klebers ist blau. Wenn er trocknet, wird er durchsichtig. 

 

Ganz wichtig ist, dass man den Kleber richtig gut durchtrocknen lässt, sonst funktioniert diese Methode nicht. 

 

Nachdem der Kleber getrocknet ist, legt man ein Stück der Folie mit der glänzenden Seite nach oben auf das Lettering und streicht mit den Fingern feste darüber. Im Video oben kann man gut sehen, wie das geht. 

 

Der schönste Moment ist, wenn man die Folie langsam abzieht und sein veredeltes Handlettering in den Händen hält. 

Materialempfehlung*

Sakura Quickie Glue Pen*

Thermoweb Decofoil*



Variante 2 (mit Laserdrucker und Laminiergerät)

Zusätzlich zu den unten genannten Materialien benötigt man einen Laserdrucker. Mit einem Tintenstrahldrucker lassen sich keine polierten Handletterings erstellen. 

 

Der Toner, welcher mittels des Laserdruckers auf das Papier aufgetragen wird, heizt sich im Laminiergerät auf und verbindet sich durch die Hitze mit der darauf liegenden Folie.

Anleitung:

  1. Das Handlettering mittels einer App (z.B. SnapSeed oder Layers) freistellen und digitalisieren. Wie das geht, erkläre ich HIER.
  2. Das Handlettering in der gewünschten Größe mit dem Laserdrucker ausdrucken.
  3. Die Folie passend zuschneiden. Sie sollte nicht größer sein als das bedruckte Papier.
  4. Die Folie mit der glänzenden Seite nach oben auf das Lettering legen und glatt streichen.
  5. Das Lettering langsam durch das aufgeheizte Laminiergerät laufen lassen.
  6. Kurz abkühlen lassen und vorsichtig die Folie abziehen.
  7. Freuen!

TIPPS:

Wahrscheinlich werden die ersten Versuche nicht wie gewünscht ausfallen. Ich habe gefühlt 100 Versuche gebraucht, bis ich ein anständiges Ergebnis in den Händen halten konnte. Ein gelungenes Ergebnis ist von vielen Faktoren abhängig und man muss ein wenig Herumprobieren, bis man ein gutes Folienlettering in den Händen hält.

 

Es macht Sinn mit folgenden Faktoren ein wenig herum zu probieren:

  1. Variiert die Menge des Toners. Dieses kann man in den Druckeinstellungen des Druckers ändern.
  2. Wenn Euer Laminiergerät eine variable Hitzeeinstellung ermöglicht, versucht auch hier andere Einstellungen.
  3. Knittert die Folie im Laminiergerät und hinterlässt diese auf Eurem Lettering "Knitterspuren", legt ein Stück Backpapier auf die Folie und schiebt dieses zusammen mit dem Lettering durchs Laminiergerät.
  4. Vielleicht ist die Beschaffenheit des Papiers nicht in Ordnung? Versucht ein anderes Papier!
  5. Ich erziele bessere Ergebnisse, wenn ich das Lettering zwei Mal hintereinander durch das Laminiergerät laufen lasse.

Materialempfehlung*

Laminiergerät* (muss heiß laminieren können!) Dieses Gerät habe ich selbst und es funktioniert prima!

Thermoweb Decofoil*        oder

Heidi Swap Reactive Foil*

glattes, festeres Papier z.B. Color Copy*

Alternative: Der Porsche unter den Foliergeräten mit einstellbaren Hitzestufen.